Bundeswehr rüstet bei Drohnen in erheblichem Umfang auf

In Deutschland wird statistisch alle sechs Minuten eingebrochen. Das geht aus aktuellen Daten des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) hervor, über die das Portal t-online am Freitag berichtete. Insgesamt rund 90.000 Einbrüche zählten die Versicherer im vergangenen Jahr, was in etwa dem Vorjahresniveau entsprach.
Der thüringische Landesvorsitzende Thomas Kemmerich hat sich offen gezeigt für eine Kandidatur als FDP-Bundeschef. "Ich schließe eine Kandidatur um den FDP-Vorsitz nicht aus", sagte Kemmerich dem Nachrichtenportal The Pioneer laut Angaben vom Freitag. Sollte der ehemalige Bundestagsfraktionschef Christian Dürr aber "ein überzeugendes Konzept in Inhalt und Personen" vorstellen, "dann stehe ich hinter ihm", fügte Kemmerich hinzu. "Wenn ich dieses Konzept nicht sehe, dann schließe ich nicht aus, meinen Hut in den Ring zu werfen."
Im zu Ende gegangenen Winter hat es so wenig arktisches Meereis wie noch nie seit Beginn der Satellitenaufzeichnungen im Jahr 1979 gegeben. Wie das Alfred-Wegener-Institut am Freitag in Bremerhaven mitteilte, handelte es sich bei den am 21. März gemessenen 14,45 Millionen Quadratkilometern um eine Million Quadratkilometer weniger als das langjährige Mittel. Wie schon im Februar habe die arktische Meereisausdehnung im Mittel des gesamten Monats März ein Allzeittief gezeigt und somit den bisherigen Negativrekord des Jahres 2017 eingestellt.
Die öffentlichen Ausgaben sind 2024 erstmals auf mehr als zwei Billionen Euro gestiegen. Zwar wuchsen auch die wichtigen Einnahmen etwa aus Steuern und Sozialbeiträgen stabil, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Freitag erklärte. Die gestiegenen Gesamteinnahmen konnten die Ausgaben demnach aber "bei Weitem" nicht decken.
Die Generalstaatsanwaltschaft Dresden hat gegen einen 51-Jährigen Anklage wegen der Herstellung von Waffen und des Besitzes von Sprengstoffen erhoben. Der Beschuldigte soll mehrere Schusswaffen, darunter Maschinenpistolen, in einer eigens dafür eingerichteten Werkstatt im Keller seiner Wohnung in Radebeul hergestellt haben, wie die Justizbehörde am Freitag mitteilte.
Bundesaußenministern Annalena Baerbock (Grüne) hat das klare Bekenntnis ihres US-Kollegens Marco Rubio zur Nato begrüßt. Rubios Zusicherung, dass die USA Teil der Allianz bleiben werden, sei "sehr, sehr wichtig und zentral", sagte Baerbock am Freitag am Rande des Nato-Außenministertreffens in Brüssel.
Die McLaren-Piloten Oscar Piastri und Lando Norris haben das von einem heftigen Unfall und mehreren Unterbrechungen überschattete zweite freie Training der Formel 1 in Japan dominiert. Der Australier Piastri fuhr Bestzeit, der Brite Norris wurde Zweiter. McLaren dominierte die Session - der Drittplatzierte Isack Hadjar (Frankreich/Racing Bulls) lag bereits 0,4 Sekunden zurück.
Bundesaußenministerin Annalena Baerbock (Grüne) hat dem russischen Präsidenten Wladimir Putin mit Blick auf die Verhandlungen um eine Waffenruhe in der Ukraine Unehrlichkeit vorgeworfen. Die russischen Angriffe auf die Ukraine in den vergangenen Tagen hätten deutlich gemacht, "dass Putins Worte der Verhandlung derzeit nichts als leere Worte und Versprechen sind", sagte Baerbock am Freitag am Rande des Nato-Außenministertreffens in Brüssel. Kiew Verbündete dürften "nicht auf Putins Spiel hereinfallen", das "auf Zeit gespielt wird, das immer neue Forderungen in den Raum stellt", argumentierte sie.
In Bayern und Österreich sind drei weitere mutmaßliche Unterstützer der extremistischen Gruppe Vereinte Patrioten festgenommen worden. Sie sollen sich aktiv an deren Tätigkeiten zur Errichtung einer Parallelregierung beteiligt haben, wie das bayerische Landeskriminalamt und die Generalstaatsanwaltschaft München am Freitag mitteilten. So hätten die drei Beschuldigten an Treffen der Führungsriege teilgenommen und geplant, selbst Ämter zu übernehmen.
Unionsfraktionsvize Sepp Müller (CDU) hat CDU-Chef Friedrich Merz aufgefordert, drei Ministerposten im künftigen Kabinett mit ostdeutschen Politikern zu besetzen. "Im nächsten Bundeskabinett muss Ostdeutschland seinem Gewicht entsprechend vertreten sein - 16 Millionen Menschen kann und darf man nicht ignorieren", sagte der Christdemokrat dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (Freitagsausgaben).
Falsche Polizisten haben im nordrhein-westfälischen Kreis Kleve zwei Männer um viel Geld gebracht. Ein 82-Jähriger wurde um eine sechsstellige Summe betrogen, wie die Polizei in Kleve am Freitag mitteilte. Er meldete sich erst nach einigen Tagen bei den echten Beamten.
Neue Sorgen um Leon Draisaitl: Der deutsche Eishockeystar hat sich erneut verletzt. Beim 3:2 der Edmonton Oilers in der NHL gegen die San Jose Sharks verließ Draisaitl im zweiten Drittel das Spielfeld und begab sich zu Untersuchungen in die Kabine. Über die Art der Verletzung wurde zunächst nichts kommuniziert.
Die deutschen Curler haben bei der WM in Kanada im Kampf um die Qualifikation für die Olympischen Winterspiele 2026 einen Rückschlag hinnehmen müssen. Das Team um Skip Marc Muskatewitz verlor sein zehntes Spiel gegen Italien klar mit 3:9 und verpasste einen vorentscheidenden Schritt zu einem Direktticket für die Spiele in Mailand und Cortina d'Ampezzo.
Basketball-Weltmeister Franz Wagner hat die Orlando Magic im Endspurt der Regular Season in der NBA zum zweiten Sieg nacheinander geführt. Der 23-Jährige steuerte beim 109:97 bei den Washington Wizards 27 Punkte bei und war damit hinter seinem kongenialen Partner Paolo Banchero (33) zweitbester Werfer seines Teams. Der Münchner Tristan da Silva kam wie schon zwei Tage zuvor beim Erfolg bei den San Antonio Spurs (116:105) nicht zum Einsatz.
Die größten börsennotierten Unternehmen in Deutschland zahlen ihren Anlegerinnen und Anlegern in diesem Jahr erneut Dividenden in Rekordhöhe aus. Wie das Beratungsunternehmen EY am Freitag in Frankfurt am Main mitteilte, liegt der Gesamtwert der Ausschüttung in diesem Jahr bei 54,0 Milliarden Euro und damit nur rund 0,2 Prozent unter dem Vorjahreswert, als ein Allzeitrekord erreicht worden war. Gleichzeitig waren die Gewinne erneut rückläufig.
Der wegen seiner Ausrufung des Kriegsrechts entmachtete südkoreanische Präsident Yoon Suk Yeol ist endgültig des Amtes enthoben worden. Das Verfassungsgericht des asiatischen Landes bestätigte am Freitag einstimmig die Absetzung Yoons, für die bereits das Parlament gestimmt hatte. Damit muss innerhalb von 60 Tagen eine Präsidentschaftswahl abgehalten werden. Yoon hatte Südkorea mit seiner Ausrufung des Kriegsrechts vor vier Monaten in eine tiefe politische Krise gestürzt.
Lando Norris erneut an der Spitze: Der McLaren-Pilot hat zum Auftakt des Großen Preises von Japan das Tempo vorgegeben und ein erstes Zeichen an die Konkurrenz gesendet. Der Vizeweltmeister, der die Formel-1-WM nach den ersten beiden Rennen anführt, drehte im ersten Training von Suzuka die schnellste Runde.
Fußball-Bundesligist FC Augsburg strebt mit den Vorbildern Mainz oder Freiburg nach Höherem. "Ich bin überzeugt, dass wir noch längst nicht am Ende unserer Entwicklung angelangt sind", sagte FCA-CEO Michael Ströll der Süddeutschen Zeitung.
Die Abwehr ist die Dauerbaustelle der DFB-Frauen - umso größere Hoffnungen ruhen im EM-Jahr auf Bayern-Talent Franziska Kett. "Sie hat eine Dynamik und Athletik im Infight, die uns schon sehr beeindruckt hat", schwärmte Fußball-Bundestrainer Christian Wück von den Qualitäten der Newcomerin.
Der nach der Ausrufung des Kriegsrechts entmachtete südkoreanische Präsident Yoon Suk Yeol ist endgültig des Amtes enthoben worden. Das Verfassungsgericht des asiatischen Landes bestätigte am Freitag einstimmig die Absetzung Yoons, für die zuvor bereits das Parlament gestimmt hatte. Damit steht Südkorea vor Neuwahlen, die innerhalb von 60 Tagen abgehalten werden müssen.
Südkoreas Verfassungsgericht verkündet am Freitag ein mit Spannung erwartetes Urteil zur Absetzung von Präsident Yoon Suk Yeol. Dieser hatte das Land in eine politische Krise gestürzt und Massenproteste ausgelöst, als er im Dezember wegen eines Haushaltsstreits das Kriegsrecht ausrief. Das Parlament in Seoul stimmte daraufhin für seine Absetzung. Um diese Absetzung rechtsgültig zu machen, müssen nun bei Verfassungsgericht mindestens sechs der acht Richter der Parlamentsentscheidung zustimmen.
Im Korruptionsprozess gegen die ehemalige Berliner Arbeits- und Gesundheitssenatorin Dilek Kalayci (SPD) wird am Freitag (09.30 Uhr) das Urteil erwartet. Zuvor ist nach Gerichtsangaben noch das Plädoyer der Verteidigung geplant. Die Staatsanwaltschaft forderte in der vergangenen Woche eine zur Bewährung ausgesetzte Haftstrafe und eine Geldstrafe von 36.000 Euro.
Die Verhandlungen über den Verkauf der Tiktok-App in den USA stehen nach Angaben von Präsident Donald Trump kurz vor dem Abschluss. "Wir stehen kurz vor einem Deal mit einer sehr guten Gruppe von Leuten", sagte Trump am Donnerstag an Bord der Präsidentenmaschine Air Force One zu Journalisten. Es seien "mehrere" Investoren involviert, fügte er hinzu, ohne jedoch weitere Einzelheiten zu nennen. Zugleich signalisierte Trump Bereitschaft zu Zoll-Verhandlungen.
Donald Trump hat Medienberichten zufolge mehrere Mitglieder des Nationalen Sicherheitsrates der USA entlassen, nachdem eine ultrarechte Aktivistin deren Loyalität bei einem Treffen mit dem US-Präsidenten in Frage gestellt haben soll. Sechs Menschen seien nach dem Treffen Trumps mit Laura Loomer entlassen worden, berichtete die "New York Times" am Donnerstag.
CSU-Chef Markus Söder hat sich zuversichtlich gezeigt, dass Union und SPD ihre Koalitionsgespräche bald zu einem Abschluss bringen. "Ich bin sehr optimistisch, dass wir eine Lösung finden", sagte Söder am Donnerstagabend in der ZDF-Sendung "Maybrit Illner" mit Blick auf die Verhandlungen mit der SPD vor allem in der Wirtschafts- und Steuerpolitik. "Wir diskutieren sehr seriös. Das Bemühen ist groß, aber es muss eben auch zu einem Ende geführt werden", sagte Söder.
Die Verhandlungen über den Verkauf der Tiktok-App in den USA stehen nach Angaben von Präsident Donald Trump kurz vor dem Abschluss. "Wir stehen kurz vor einem Deal mit einer sehr guten Gruppe von Leuten", sagte Trump am Donnerstag an Bord der Präsidentenmaschine Air Force One zu Journalisten. Es seien "mehrere" Investoren involviert, fügte er hinzu, ohne jedoch weitere Einzelheiten zu nennen.
US-Rockstar Bruce Springsteen hat für den 27. Juni die Veröffentlichung von dutzenden neuen Songs angekündigt. "Ich spiele diese Musik vor mir selbst und vor engen Freunden seit Jahren", erklärte Springsteen am Donnerstag auf seiner Website. "Ich freue mich, dass Ihr endlich eine Chance bekommt, sie auch zu hören".
Bei seinem Besuch in Ägypten nächste Woche will Frankreichs Präsident Emmanuel Macron in die Nähe des Gazastreifens reisen. In der ägyptischen Haftstadt Al-Arisch werde Macron sich kommenden Dienstag mit humanitären Helfern treffen, um seine Unterstützung für eine Waffenruhe zwischen Israel und der Hamas zu unterstreichen, teilte der Elysée-Palast am Donnerstag mit. Arisch liegt etwa 50 Kilometer vom Gazastreifen entfernt und ist ein wichtiger Übergangspunkt für Hilfslieferungen in das Palästinensergebiet.
Die dänische Regierungschefin Mette Frederiksen hat bei einem Besuch in Grönland die Übernahme-Drohungen von US-Präsident Donald Trump entschieden zurückgewiesen. "Sie können nicht ein anderes Land annektieren", sagte sie am Donnerstag an die US-Regierung gerichtet.
Das Pentagon nimmt US-Verteidigungsminister Pete Hegseth ins Visier: Pentagon-Generalinspekteur Steven Stebbins kündigte am Donnerstag eine interne Untersuchung zur Rolle Hegseths in der sogenannten Chatgruppenaffäre an. Im Messengerdienst Signal hatten sich Hegseth und andere Regierungsmitglieder über einen Militärschlag gegen die Huthi-Miliz im Jemen ausgetauscht, während ein Journalist versehentlich zu der Gruppe eingeladen war.
Der US-Auslandssender Radio Free Europe/Radio Liberty (RFE/RL) hat nach eigenen Angaben keine Satellitenverbindung mehr nach Russland. Der Sender sei von der für die Auslandssender zuständigen US-Behörde USAGM über den Schritt informiert worden, sagte der Chef von RFE/RL, Stephan Capus, am Donnerstag der Nachrichtenagentur AFP. Die US-Auslandssender sind stark von Mittelkürzungen durch Präsident Donald Trump betroffen.
Kanada hat Zölle in Höhe von 25 Prozent auf bestimmte Autoimporte aus den USA verkündet. Die Maßnahme betreffe alle aus den USA importierten Fahrzeuge, die nicht durch das nordamerikanische USMCA-Freihandelsabkommen von 2020 abgedeckt seien, erklärte Kanadas Premierminister Mark Carney am Donnerstag. Kanada reagiert damit auf US-Zölle in gleicher Höhe, die am Donnerstag in Kraft traten.